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Japankäfer in Premstätten nachgewiesen

Bei der Raststation Kaiserwald in Premstätten wurde erstmals in der Steiermark der Japankäfer nachgewiesen. Der Amtliche Pflanzenschutzdienst Steiermark hat daraufhin die Überwachung rund um den Fundort verstärkt und bittet auch die Bevölkerung um Aufmerksamkeit und Mithilfe.

Im Rahmen der jährlichen Kontrollen wurden am 22. Juli 2026 zwei verdächtige Käfer aus einer Lockstofffalle an der Raststation Kaiserwald entnommen. Die Untersuchungen durch die AGES bestätigten, dass es sich um zwei männliche Exemplare des Japankäfers (Popillia japonica) handelt. Am 5. August wurden in den beiden auf der Raststation platzierten Fallen zwei weitere Japankäfer gefunden.

Überwachung rund um die Raststation verstärkt

Der Japankäfer ist EU-weit als prioritärer Quarantäneschädling eingestuft. Nach dem bestätigten Fund wurden die vorgesehenen Maßnahmen des Amtlichen Pflanzenschutzdienstes eingeleitet.

Im Umkreis von einem Kilometer rund um den Fundort wurden zusätzliche Lockstofffallen aufgestellt. Außerdem werden wichtige Wirtspflanzen kontrolliert. Die Fallen werden wöchentlich überprüft.

Wichtig für die Bevölkerung: Aktuell ist keine Abgrenzung einer Befalls- oder Pufferzone notwendig. Die Maßnahmen konzentrieren sich derzeit auf eine verstärkte Überwachung rund um den Fundort.

Warum ist der Japankäfer problematisch?

Der Japankäfer kann an einer Vielzahl von Pflanzen Schäden verursachen. Mehr als 400 verschiedene Pflanzenarten zählen zu seinen Wirtspflanzen – darunter Weinreben, Mais, Sojabohnen, Paradeiser, Gartenbohnen, Apfel-, Pfirsich- und Zwetschkenbäume, Beerenobst und Rosen sowie Ahorn, Linde und Pappel.

Die Käfer fressen an Blättern, Blüten und teilweise Früchten. Die Larven leben im Boden und können durch Wurzelfraß auch Rasen- und Wiesenflächen schädigen.

Woran erkenne ich den Japankäfer?

Der ausgewachsene Käfer ist etwa 8 bis 11 Millimeter groß, metallisch grün und besitzt kupferfarben schillernde Flügeldecken. Besonders auffällig sind die weißen Haarbüschel seitlich am Hinterleib. Da der Japankäfer mit heimischen Käferarten verwechselt werden kann, hilft der Informationsfolder des Landes bei der Bestimmung.

Bevölkerung wird um Mithilfe gebeten

Sollten Sie in Premstätten einen verdächtigen Käfer entdecken, bitten wir Sie, diesen zu fotografieren und den Fund zu melden.

Das Foto kann gemeinsam mit dem genauen Fundort und dem Datum an den Amtlichen Pflanzenschutzdienst Steiermark übermittelt werden. Der Käfer sollte nach Möglichkeit in einem fest verschließbaren Behältnis, etwa einem Schraubglas, im Tiefkühlfach aufbewahrt werden.

Amtlicher Pflanzenschutzdienst Steiermark
E-Mail: pflanzenschutzdienst@stmk.gv.at

Weitere Informationen zur Erkennung und zu möglichen Verwechslungen finden Sie im beigefügten Informationsfolder des Landes Steiermark.

 

 

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Die Totalsperre der Josef-Krainer-Straße im Bereich Schulzentrum ist aufgehoben!